Hund & Kind  




Wir widmen uns an dieser Stelle dem Thema 'Hundetraining'. In diesem Zusammenhang gibt DogCoach Enrico Lombardi  wichtige Tipps für den Umgang von Hund und Kind :


WAS SOLLTE BEI DER ERZIEHUNG VON HUNDEN BEACHTET WERDEN?

Herr Lombardi: Erst einmal muss man sagen: "Hund ist gleich Hund“. Rassespezifische Definitionen von Gefährlichkeit hat der Gesetzgeber sicherlich definiert, ist aber wissenschaftlich nicht nachgewiesen. Natürlich ist der Biss eines sogenannten 'Kampfhundes' gefährlicher als der Biss eines Dackels, aber die Ausrichtung und Erziehung ist erst einmal rasseunabhängig zu betrachten.


WIE SOLLTEN KINDER IN DIESE VORGÄNGE INTEGRIERT WERDEN?

Herr Lombardi: Fakt ist, dass die Erziehung eines Hundes nicht in Kinderhände gehören, sondern von Erwachsenen durchgeführt werden soll. Wenn die Hunde Ihre Verhaltensweisen gelernt haben, kann man anfangen, auch Kinder schrittweise in die Erziehung der Tiere zu integrieren. Das Kind sollte dabei nach Möglichkeit nicht sanktionieren, sondern Hunde im Bereich der Ausbildung motivieren. Es sollte immer eine positive Erlebniswelt aus Sicht des Hundes zum Kind aufgebaut werden.


SOLLTEN KINDER DIE FÜTTERUNG VON HUNDEN ÜBERNEHMEN?

Herr Lombardi: Die Hunde sollten im Vorhinein lernen, wie die richtige Fütterungsstruktur abläuft. Dann spricht dem Einsatz eines Kindes zur Fütterung nichts entgegen. Aber die Verantwortung unüberlegt und unbeaufsichtigt dem Kind zu übertragen, kann dazu führen, dass Hunde unerwartet bzw. aggressiv reagieren.


WIE KANN MAN DIE UNFALLGEFAHR VON KINDERN IM UMGANG MIT HUNDEN REDUZIEREN?

Herr Lombardi: Kinder sind für Hunde häufig schwierig einzuschätzen. Deswegen ist die Möglichkeit eines gegenseitigen Kennenlernens von Hund und Kind zu fördern. Sie sollten nicht getrennt, sondern kontrolliert zusammengeführt werden. So entsteht eine gute Beziehung zwischen Kind zu Hund. So ist eine Unfallgefahr auszuschließen.


Beherzigen Sie in diesem Zusammenhang unbedingt die 12 Goldenen Regeln im Umgang mit Hunden :

(nicht nur für Kinder)

 


1. Behandle einen Hund so, wie Du selbst behandelt werden möchtest


2. Ein Hund kann noch so lieb aussehen – Geh nicht (ohne zu fragen) zu ihm hin


3. Vermeide alles, was ein Hund als Bedrohung

auffassen könnte


4. Schau einem Hund nicht starr in die Augen


5. Komm nicht in Schwanznähe, versuche nicht daran

zu ziehen und trete nicht darauf


6. Störe keinen Hund beim Fressen. Versuche unter

keinen Umständen, ihm das Futter wegzunehmen


7. Wenn Du mit dem Hund spielst, achte darauf,

den Zähnen nicht zu nahe zu kommen


8. Versuche nie, raufende Hunde zu trennen


9. Egal ob Du Angst hast oder nicht. Laufe nie – unter gar keinen Umständen – vor einem Hund davon


10. Du hast zwei Hände. Der Hund hat nur seine Zähne, um etwas festzuhalten


11. Wenn Du mit einem Hund spielst, achte sicherheitshalber darauf, dass ein Erwachsener in

der Nähe ist


12. Kein Hund ist wie der andere





















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